Sie treiben Freizeit- oder Leistungssport? Dann wissen Sie, wie wichtig eine kompetente Betreuung und Kooperation mit starken Partnern ist. Wir bieten Ihnen neben der Beratung zu Ihrer Sportart, die Möglichkeit der Diagnostik, konservativen Therapie, Operation, Nachsorge und Rehabilitation. Gerade nach einem Sportunfall sollten Diagnose und Therapie schnell erfolgen. Informieren Sie sich über unsere Möglichkeiten.

Unser sportmedizinischer Schwerpunkt in Zusammenarbeit mit regionalen Vereinen dem Sport- und Rehazentrum Therapie Vital ist die umfassende Betreuung aus einer Hand.

  • Von der Diagnose zur Therapie in kürzester Zeit
  • Zwischen der Verletzung, der Diagnostik mittels Untersuchung, Sonographie oder Radiologie (inkl. MRT) und der Therapie liegen meistens nur wenige Stunden oder Tage
  • Dringende Eingriffe können wir oder unsere Kooperationspartner innerhalb von 72 Stunden durchführen
  • Wir beraten Sie zur Sportfähigkeit, Belastbarkeit, Trainingsmethoden und sportartspezifischen Fragen
  • Nachsorge, Kontrolle der Rehabilitation und Verordnungen verbleiben gemeinsam mit unseren Kooperationen in einer Hand

Vor Aufnahme einer sportlichen Betätigung ist es sinnvoll, die körperliche Gesundheit gründlich medizinisch untersuchen zu lassen, um hier einen aktuellen Gesundheitszustand sowie die entsprechende Sporttauglichkeit feststellen zu lassen. In den meisten Fällen resultiert daraus die Empfehlung für bestimmte Sportarten und für ein bestimmtes Trainingsprogramm. Die Sportmedizin beschäftigt sich nicht nur mit der Bestimmung der Sporttauglichkeit, sondern ermittelt auch den Einfluss von Bewegung und Training auf den Körper und somit auch der Gesundheit und der Prophylaxe. Zur Sportmedizin gehört natürlich auch die Feststellung von differenzierten Sportverletzungen sowie Sportschäden, wobei diese durch eingehende körperliche Untersuchungen, sonographische, radiologische und kernspintomographische Befunderhebungen entdeckt werden können.

Für viele Freizeit- und Breitensportler ist es selbstverständlich geworden sich sportärztlichen Untersuchungen zu unterziehen, so dass deshalb auch der Deutsche olympische Sportbund sowie die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention zertifizierte Gesundheitsangebote entwickelt haben. Dazu gehören sportmedizinische Untersuchungen für Kinder und Jugendliche sowie Vorsorgeuntersuchungen im Sport, Leitlinien zur Belastungsuntersuchung in der Sportmedizin sowie Eingangsuntersuchungen für Sporttreibende und differenzierte sportärztliche Untersuchungen je nach Intensität der ausgeübten Sportart. Nicht nur im Freizeit- und Breitensport ist die Sportmedizin wichtig sondern auch im Alter ist Sport entscheidend wichtig zur Behandlung bzw. Prophylaxe der Osteoporose. Ebenso bei der Arthrose ist Sport ein wichtiges präventives Medium in der Erhaltung der Mobilität sowie Belastbarkeit der Gelenke.

Als Beispiele in der Behandlung und Prävention unserer sportmedizinischen Tätigkeit gelten folgende Themen:

  • Schulter- und Ellenbogenprobleme bei Schlagsportarten
  • Tennis- und Golferellenbogen
  • Jumper- oder Joggerknie
  • Fußprobleme oder Laufschuh als Ursache von Verletzungen und Beschwerden

Durch unsere umfangreichen diagnostischen Möglichkeiten sind Fragen, wie Leistungssport ja oder nein leicht zu beantworten. Auch sportliche Betätigungen bei Gelenkersatz ist ein wichtiges Thema sowie das Vermeiden von Überlastungen im gesamten Bewegungsapparat.

Die sportmedizinische Leistungsdiagnostik wird mit unseren Trainingszentrum Therapie Vital durchgeführt und wir können Ihnen geeignete frühtherapeutische Maßnahmen sowie Muskelfunktionstests in Kombination mit einer ausgearbeiteten krankengymnastischen Geräte- sowie einer medizinischen Trainingstherapie anbieten. In Vordergrund stehen hierbei die enge Zusammenarbeit unseres Praxisteams mit Physiotherapeuten und Athletic-Coches, so dass dem Patienten jederzeit die Sicherheit gegeben wird, dass einzelne diagnostische Befunde in die entsprechende Therapie mit einfließen können.

Typische Sportverletzungen und Überlastungsschäden

Der Sprunggelenkbruch (lat. Malleolarfraktur) ist die Fraktur des oberen Sprunggelenkes, bei Erwachsenen die häufigste Fraktur an der unteren Extremität. Das obere Sprunggelenk des Menschen wird aus dem Wadenbein, dem Schienbein und dem Sprungbein gebildet. Die Fraktur des oberen Sprunggelenkes bedeutet einen Gelenkknorpelschaden und die Schädigung der Knochenstrukturen sowie die der Bandstrukturen des Gelenks. Die Prognose der Fraktur des oberen Spruggelenks ist durch die Art der Gelenkknorpelschädigung bestimmt, die meist gleich bei der Unfallentstehung durch die Bruchenden, die Verrenkung oder durch eine Stauchungskomponente entsteht. Andererseits führt aber auch eine schlechte Gelenkposition oder Instabilität nach Ausheilung der Fraktur zu einem vermehrten Verschleiß des Gelenkknorpels. Ein gutes Behandlungsergebnis setzt die komplette Wiederherstellung der Knochenform und der stabilen Gelenkführung voraus. Nur einfache und unverschobene Brüche können ohne Operation konservativ, also durch die äußere Stabilisierung behandelt werden. Frakturen mit verschobenen Knochenbruchstücken oder der Verletzung der Gabelbänder erfordern zumeist eine Operation.

Unkomplizierte Frakturen des Außenknöchels, der Fußwurzel und des Mittelfußes werden, vor allem bei Kindern, vorwiegend im Gipsverband behandelt. Die Voraussetzung ist jedoch, dass der Unfall zu keiner Knochenverschiebung geführt hat.

Achillessehnenruptur: Die Achillessehnenruptur bezeichnet den Riss der Achillessehne. Sie tritt meist nur bei Vorschädigung durch Über- und Fehlbelastung auf. Eine Ruptur kann chirurgisch oder mit einem festen Verband auch konservativ behandelt werden.

Bizepssehnenrupturen: Der Bizepsmuskel ist der wichtigste Beuger im Ellenbogengelenk. Er ist auch einer der wichtigsten formgebenden Muskeln an der Vorderseite des Oberarmes. Im Ansatzbereich der Schulter unterscheidet man eine lange und eine kurze Bizepssehne. Besonders anfällig für Verletzungen ist die lange Bizepssehne. Durch eine chronische Schädigung im Schultergelenk kann es zu Entzündungen der Sehne bis hin zum kompletten Bizepssehenriss kommen. Auch der untere Teil der Bizepssehne kann am Unterarm von der Speiche abreißen. Dies passiert meistens durch eine massive Krafteinwirkung auf den gebeugten Unterarm. Der Kraftverlust, insbesondere auch für die Unterarmdrehung ist erheblich. Deshalb muss der Abriss der unteren Bizepssehne immer operativ versorgt werden.

Muskelfaserrisse: Ein Muskel bzw. eine Muskelfaser kann zerreißen wie ein überdehntes Seil, häufig geschieht das beim Sport. Die Muskelzerrung, der Muskelfaserriss und auch Muskelriss entstehen durch ähnliche Verletzungsmechanismen, sie unterscheiden sich lediglich durch das Ausmaß der Muskelschädigung. Am häufigsten betroffen sind die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur. Wenn ein Muskel plötzlich überdehnt wird, ist eine Muskelzerrung die Folge, die Muskelstruktur bleibt dabei erhalten. Wenn aber die einwirkende Kraft die Muskelkraft übertrifft, kann das zum Riss von Muskelfasern führen. Wenn der Muskel vollständig durchtrennt ist, ist dies ein Muskelriss. Diese Verletzungen werden durch Ermüdung und die Überschätzung des eigenen Leistungsvermögens begünstigt, auch Vorschädigungen in der Muskulatur und das unzureichende Aufwärmen beim Sport tun ihr übriges.