Osteopathie

Osteopathische Behandlung kann bei vielen Beschwerden helfen. In unserer Praxis erfolgt die Behandlung von: Verletzungen des Bewegungsapparates (z.B. Sportverletzungen, Verdrehtraumen, Prellungen…) Sehnen/ Muskelbeschwerden (z.B. an Schulter, Ellenbogen, Hand, Sprunggelenk, Fuß…) Rücken- und Nackenschmerzen Gelenkbeschwerden

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist ein manuelles Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für Bewegungsapparat, Organe und Gewebe im Körper. Unter dem Begriff Osteopathie werden verschiedene Formen von Diagnose und Therapie reversibler Funktionsstörungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates verwendet. Dazu gehören Manuelle Medizin, Chirotherapie, Chiropraktik, Manualtherapie, Faszienbehandlung, osteopathische Medizin und Manipulationstherapie.

Der Osteopath untersucht und behandelt die Bewegungsmöglichkeit all dieser Systeme manuell und sucht nach Bewegungseinschränkungen, die mit den Beschwerden des Patienten zusammenhängen können. Osteopathen greifen auf umfassendes praktisches Wissen im Bereich Anatomie, Physiologie, Neurologie und Pathologie zurück.

Der Nachweis der Effektivität der Behandlung in den einzelnen Teilbereichen ist sehr unterschiedlich. Aussagekräftige Studien (auf konkrete Indikationen bezogen und mit hohem Evidenzgrad) existieren für die parietale Osteopathie (das Bewegungssystem betreffend) in ausreichender Zahl, sind für die viszerale (das Eingeweide betreffende) Osteopathie spärlich und im Teilbereich der kraniosakralen (schädel-kreuzbeinbetreffenden) Osteopathie nicht bekannt.

Dafür, dass Osteopathie bei Rückenschmerzen hilfreich ist, gibt es einige Evidenz, besonders in akuten und subakuten Stadien. Im September 2014 bestätigte eine Studie, dass osteopathische Behandlungen nicht nur den Schmerz effektiv verringern, sondern auch die Fähigkeiten des Ausübens täglicher Arbeit verbessern. Dies konnte auch bei Rückenschmerzen schwangerer Frauen und bei Frauen nach der Entbindung nachgewiesen werden. In keiner der Studien wurde über Nebenwirkungen der osteopathischen Behandlung berichtet.

Was ist Osteopathie?

Ein Osteopath verschafft sich einen Überblick über alle Blockaden und Bewegungseinschränkungen im Körper, die mit den Beschwerden zusammenhängen. So sucht er nach der Ursache der Beschwerden und behandelt diese durch Manipulation, Muskeltechniken und Mobilisation. Der Osteopath heilt nicht, sondern regt den Körper zur Selbstheilung an. Zu diesem Zweck löst er Blockaden und Bewegungseinschränkungen, die einer Genesung im Wege stehen. Geräte oder Medikamente werden nicht eingesetzt.
Nach der Behandlung braucht der Körper eine gewisse Zeit, um auf die Behandlungstechniken zu reagieren. Meist wird zwischen den Behandlungen mindestens eine Woche gewartet.

Osteopathische Behandlungsmethoden sind nicht risikofrei. Insbesondere vorgeschädigte Körperstrukturen können dabei weiter geschädigt werden. Zur möglichst vollständigen Vermeidung von Komplikationen sind daher eine vorausgehende und umfassende ärztliche Untersuchung und Differenzialdiagnose notwendig.

Wie läuft eine Behandlung ab? Was kostet eine Behandlung?

Die Behandlung beginnt immer erst mit einem Gespräch. Es werden die aktuellen Beschwerden sowie die medizinische Vorgeschichte und eventuelle andere medizinischen Behandlungen besprochen. Danach wird eine klinische Bilanz erstellt: Es erfolgt eine manuelle Untersuchung. Andere wichtige Daten wie Röntgenaufnahmen, MRT-Befunde etc. werden berücksichtigt. Die Behandlung selbst basiert einzig und allein auf manuellen Techniken. Die Behandlungsdauer liegt zwischen 30 und 45 Minuten. Eine osteopathische Behandlung in unserer Praxis kostet 120 €. Die Häufigkeit der Behandlungen richtet sich nach der Diagnose und dem Schweregrad der Störung.