Besenreiser veröden

Was tun gegen Besenreiser?

Besenreiser entfernen ist nicht unbedingt notwendig. Die feinen oberflächlichen Venen, die rötlich bis bläulich durch die Haut schimmern, sind in der Regel ungefährlich und verursachen meist keine Beschwerden. Gerade in der warmen Jahreszeit, wenn man in kurzen Hosen oder im Sommerkleid seine Beine zeigt, werden sie jedoch häufig als optischer Makel empfunden.
Ein Arzt kann mittels verschiedener Eingriffe die Besenreiser entfernen. Zudem können Maßnahmen wie regelmäßige Bewegung, Wechselduschen und pflanzliche Mittel, die Durchblutung der Haut verbessern.

Besenreiser entfernen durch Verödung

Die Behandlung wird ambulant durchgeführt und bedarf in der Regel keiner Betäubung. In unserer Praxis bieten wir die Verödung der Besenreiser an.
Hierbei werden die kleinen erweiterten Gefäße mit einer sehr feinen Nadel punktiert und ein verödender Wirkstoff injiziert. Er kann sich in den Gefäßen ausbreiten und die Besenreiser veröden. Anschließend werden die zerstörten Besenreiser vom Körper abgebaut.
Das Verödungsmittel kann während der Injektion ein leichtes Brennen verursachen, weil die Gefäßinnenwände gezielt gereizt werden, um zu vernarben. Kurz nach der Behandlung können die frisch verklebten Gefäße noch als blaue Flecken sichtbar sein. Nach dem Eingriff ist für ein paar Tage das Tragen von Kompressionsstrümpfen empfohlen. Das endgültige Ergebnis lässt sich erst nach ca. 6 Wochen beurteilen, wenn die zerstörten Gefäße vom Körper abgebaut wurden. Nach der Behandlung sollten Sie die Beine möglichst viel bewegen und Saunagänge vorerst meiden.

Kosten

Da die Besenreiser-Entfernung als kosmetischer Eingriff eingestuft wird, muss der Patient die Kosten dafür selber tragen.
In unserer Praxis belaufen sich selbige auf 40 Euro pro Spritze. Abhängig von der Fläche/ Ausbreitung der Besenreiser sind z.T. mehrere Spritzen erforderlich.